Schlechte Noten trotz lernen. Die 5 Schlüssel zu besseren Noten.

Dein Kind weiß fast immer, was es zu tun hat, meist hat es sogar einen Überblick über die ganze Woche: Wann das nächste Rechtschreibfrühstück ist, in welchem Unterrichtsfach es die nächste Stundenwiederholung gibt und wann der nächste Vokabeltest anberaumt ist.

Es ist ihm richtig wichtig, darauf vorbereitet zu sein.

Doch wenn du zurückblickst auf die letzte Zeit, bemerkst du, wie dein Kind oft knapp an der besseren Note vorbeischrammt oder sogar weit unter seinen Erwartungen liegt. Dein Kind ist frustriert, das bricht dir das Herz. Du möchtest ihm den Druck nehmen, doch das ist leider nicht so leicht:

  1. Weil du dich in Wirklichkeit mit deinem Kind ärgerst, ihm das aber nicht mitteilst, um es nicht noch weiter zu frustrieren. Du redest also um den heißen Brei herum.
  2. Weil dein Kind so frustriert ist, dass es kaum zuhört, wenn du es trösten und für das nächste Mal stärken möchtest.

Welche Ursachen dahinterstecken

Mangelnde Konzentration und fehlender Fokus

Der Tag deines Kindes ist bis obenhin voll mit anderen Dingen. Entweder ist es bis weit nach Mittag in der Schule oder in der Tagesbetreuung. Dort erledigt es seine Hausaufgaben, spielt mit anderen Kindern und geht verschiedenen Kursen nach. Oder es ist in einem Verein aktiv, macht Sport, trifft sich mit Freundinnen und Freunden. In der restlichen Zeit bis zum Abendessen ist es am Handy, darf Fernsehen oder geht seinen Hobbies nach. Wenn Zeit für Üben und Lernen bleibt, geht sein Tag bereits dem Ende zu. Dein Kind hat hier bereits so viele Tageseindrücke hinter sich, dass es ihm schwerfällt, sich jetzt auch noch aufs Lernen zu konzentrieren.

Eigentlich wäre es jetzt wichtig, sich eine halbe Stunde auf die eine wichtige Sache zu fokussieren, aber es ist schwierig für dein Kind, genau an diese eine Lernsache zu denken, sich einen Überblick zu verschaffen, Detailinformationen herauszufiltern und abzuspeichern.

Zu wenig Motivation

Lernen für Prüfungen und Tests bedeutet aktives Arbeiten. Dein Kind weiß, dass es seine Aufgabe ist, hat aber überhaupt keine Lust dazu. Auch wenn es ehrgeizig ist und ihm gute Noten wichtig sind, kann es in dem einen oder anderen Unterrichtsfach schon mal vorkommen, dass es, anstatt sich mit wirklichem Interesse dahinterzuklemmen, nur die Buch- und Heftseiten vor sich sieht, der Lernstoff hingegen zu weit weg ist, um den Überblick zu bewahren und die Details zu erfassen.

Anstatt also das große Ganze zu überblicken, Schritt für Schritt die Details aufzunehmen und sie auch zu verstehen, hantelt es sich alibimäßig von einer Heftseite zu nächsten. Je komplexer, vielfältiger und umfangreicher der Lernstoff ist, desto eher vermischen sich die Themen und desto schwieriger ist es beim Test, die einzelnen Fragen punktgenau zu beantworten.

Zu hohe Erwartungen und Druck von außen

Dein Kind möchte gut abschneiden. Dabei steckt es seine Erwartungen an das Prüfungsresultat hoch oder – schlimmer! – es wird von seinem Umfeld unter Druck gesetzt. Zum Beispiel kann es sein, dass seine Freundinnen und Freunde sehr guten Noten einen hohen Stellenwert zuschreiben, sich die Geschwister leicht beim Lernen tun und darüber oft gesprochen wird oder ihm in der Familien mehr abverlangt wird, als dass es im Moment leisten kann.

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Die 5 Schlüssel zu besseren Noten

1. Neugier wecken und Interesse ermöglichen

Jedes noch so trockene und auf den ersten Blick langweilige Thema, kann Kindern schmackhaft gemacht werden. Es gibt eine breite Palette an Methoden dafür. Wenn du unendlich viel Zeit hast, mit deinem Kind zu lernen, wähle aufwändige Methoden, haben du und dein Kind jedoch nicht wirklich Lust und Zeit, länger als eine halbe Stunde pro Tag dafür aufzuwenden, so hilf ihm mit Plan und kurzen, aber wirkungsvollen Methoden.

Wenn es schnell gehen muss:

  • Thema herausfinden: Worum geht es?
  • Plan entwerfen: Was muss bis wann erledigt sein?
  • Überblick verschaffen: Weiß dein Kind über das große Ganze des Themas Bescheid? Zum Beispiel: Welche Rechtschreibschwerpunkte werden bei der nächsten Lernwörterüberprüfung abgefragt, welches Thema kommt zum nächsten Bio-Test und welche Unterthemen/Kapitel gibt es? Welche Bereiche kommen zur nächsten Matheprüfung und wie lauten die Formeln pro Kapitel? Was ist das Thema der Unit, deren Vokabel beim nächsten Englisch-Vokabeltest gewusst werden müssen und wo befinden sich Bildbeispiele dazu, bevor die Vokabelliste durchgeackert wird?
  • Fragen und Auseinandersetzung mit dem Thema: Bevor ihr beginnt, nimm dir ein paar wenige Minuten, um dein Kind dort anzuholen, wo es steht: Kann dein Kind dort anknüpfen, wo der Lernstoff in der Schule erarbeitet und abgeschlossen wurde? Hat es eine Ahnung, worum es geht? Oder weiß es gar nicht, wovon die Rede ist und was es nun eigentlich machen muss?

Mit den richtigen Fragen und Ansätzen bekommt dein Kind einen Überblick über das Thema. Beginnt ihr erst einmal gemütlich im Plauderton – mit ehrlichem Interesse und Geduld von deiner Seite – so weckst du hier bereits Neugier.

2. Motivation halten

Mithilfe des 1. Schlüssels hast du nun die Neugier deines Kindes geweckt, damit hat die innere Aktivierung deines Kindes begonnen. Du hast nun seine volle Aufmerksamkeit. Jetzt ist es wichtig, dass Kind nicht abgelenkt ist. Mit dem Überblick, den dein Kind nun (wieder) hat, kann es mit den neuen Inhalten bei seinem Vorwissen anknüpfen. Unser Gehirn liebt es, Fragen zu beantworten, die es bereits weiß. Wenn dein Kind also zuerst Antworten geben kann, die richtig sind, so haben es die neuen Lerninhalte leichter, von deinem Kind aufgenommen werden. Merke dir: Es wirkt Wunder, vorher altes Wissen zu aktivieren und daran neues Wissen anzureihen!

3. Bedürfnisse erkennen

Achte immer darauf, wie der Tag deines Kindes bisher verlaufen ist und in welcher Tagesverfassung es sich befindet. Je nach Situation und Tagesverfassung, wähle bitte unterschiedliche Lernmethoden aus. Ist dein Kind bis 1 Stunde vor seiner Lern- und Übungszeit körperlich aktiv gewesen und hatte es dann eine Pause, so fällt es ihm leichter, nun still zu sitzen und aufmerksamer sein. Hat es heute noch kaum Bewegung gemacht, so wird es etwas Bewegung und mehr Abwechslung brauchen.  Merke dir: Beobachte dein Kind im Alltag, sodass du bedürfnisorientiert mit ihm lernen kannst.

4. Den Tag entlüften

Kennst du das? Manche Tage sind zu vollgestopft mit Aktivitäten und Eindrücken, an manchen Tagen hingegen liegt dein Kind nur am Sofa herum – mit Spielkonsole, Handy oder am Fernseher.

Beides ist nicht lernförderlich. Entweder du sorgst für mehr Abwechslung oder du besprichst mit deinem Kind jene Tage, an denen nicht gelernt wird, weil es einfach nicht möglich ist, für mehr Abwechslung zu sorgen. Auch in Zeiten mit vielen Prüfungen achte darauf, dass mindestens an einem Tag in der Woche nicht gelernt werden muss.

5. Druck herausnehmen

Indem du weißt, wie dein Kind tickt, welche Stärken es hat und wo es etwas mehr Energie, Zeit und Fleiß aufwenden muss, kannst du auch einschätzen, was es bei den Tests und Prüfungen leisten kann. Die meisten Kinder brillieren NICHT in jedem einzelnen Unterrichtsfach. Im Gegenteil: Für die meisten Kinder gibt es ein oder zwei  Fächer, mit denen sie immer wieder „zu kämpfen“ haben.

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Hey, ich bin Radha

Es tut mir im Herzen weh, wenn Kinder Unterstützung beim Lernen, Lesen und Schreiben benötigen, sie aber nicht bekommen können. Ich setze dort an, wo die Schule aufhört.

Lehrerinnen und Lehrer leisten Großartiges, doch bleibt für die persönliche Unterstützung einzelner Kinder oft keine Zeit. Hier komme ich ins Spiel und setze dort an, wo die Schule aufhört: Ich begleite Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg beim Lernen, Lesen und Schreiben außerhalb ihrer Klassenzimmer. Ich stärke Kinder und Jugendliche für eine Bildungslaufbahn mit Freude am Lernen.

Radha Angelika Kamath-Petters

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