„Warum hört mir mein Kind nicht zu?“ Befolge diese 3 Tipps, und du bekommst seine volle Aufmerksamkeit.

Von der Aufmerksamkeit deines Kindes kannst du manchmal nur träumen. Du sagst etwas, dein Kind zeigt keine Reaktion. Oder du nimmst dir vor, ganz vorsichtig ein schwieriges Thema anzusprechen, doch du findest einfach nicht den Draht zu deinem Kind. 

Hier erfährst du, woran das liegt und wie es besser werden kann. Wie schaffst du es, den Sender-Empfänger-Kanal zwischen dir und deinem Kind (wieder-) herzustellen und seine volle Aufmerksamkeit zu bekommen?

Die Aufmerksamkeit deines Kindes - warum hört es dir nicht zu?

Warum dir dein Kind nicht zuhört, hat verschiedene Ursachen. Schauen wir uns diese näher an:

Dein Kind ist beschäftigt

Dein Kind hat etwas Wichtiges zu erledigen oder zu tun. Es hört dich einfach nicht. Je jünger Kinder sind, desto vertiefter sind sie in ihre Aktivitäten. Du kannst das etwa beim Legospielen beobachten: Während dein Kind baut, presst es leicht seine Zunge zwischen den Lippen hervor, summt vor sich hin oder spricht mit sich selbst. Es denkt nach, geht auf in seiner Arbeit, der Fokus ist ganz und gar bei seiner neuen Kreation. Vielleicht baut es sogar nach Anleitung? Umso mehr ist es dabei konzentriert, die Schritt-für-Schritt Anleitung zu befolgen, sein Gehirn muss sich vollends konzentrieren.

Weitere Gründe dafür, dass dein Kind beschäftigt ist und es daher schwierig ist für es, dir sofort zuzuhören sind das freie Spiel mit anderen, basteln, lesen, schreiben, rechnen, Sport.

Aufmerksamkeit

Dein Kind ist nicht daran interessiert, was du sagst

Je älter Kinder werden, desto öfter sprechen wir sie an, wenn wir etwas von ihnen wollen: Es ist Zeit, das Zimmer aufzuräumen, den Tisch zu decken, die Hausaufgaben zu machen, die Zähne zu putzen oder sich anzuziehen. Das sind allesamt Aufgaben, die extrem nervig sind. Für die meisten Kinder zumindest. Natürlich reagieren manche Kinder erst einmal nicht darauf, so à la: Wenn ich nicht antworte, so brauche ich das nicht zu erledigen. Oder: Wenn ich jetzt nicht antworte, vielleicht entgehe ich dieser lästigen Aufgabe

Aufmerksamkeit & die Entwicklung deines Kindes

Im Kleinkindalter bis zum frühen Kindergartenalter werden das Selbstkonzept und die Regelbewusstheit von Kindern entwickelt. Reden auf Augenhöhe ist bei jüngeren Kindern also umso wichtiger, denn nur so verstehen sie leichter. Kinder haben bis etwa 5 Jahre noch kein Selbstverständnis dafür, sofort zu reagieren, wenn sie jemand anspricht. Das kannst du etwa gut beobachten, wenn sie in diesem Alter nicht grüßen. Falls dir Grüßen wichtig ist, so ist es dir sicherlich unangenehm, wenn dein Kind einen Gruß nicht erwidert. Sei dir hier bitte bewusst: Auf einen Gruß zu reagieren bzw. darauf zu antworten, ist in jungen Kinderjahren einfach noch nicht automatisiert.

Dein Kind ist frustriert

Dein Kind will nicht hören, da es frustriert ist. Gerade im stressigen Alltag übersehen Erwachsene oft, dass zu Hause teilweise nur das Mindestmaß an Kommunikation stattfindet. Während der Woche kann es in Familien also durchaus vorkommen, dass nur Erledigungen und To-Dos besprochen werden, hingegen treten ausgelassene, fröhliche und liebevolle Gespräche in den Hintergrund. Dein Kind nimmt wahr, dass es „immer nur“ angesprochen wird, wenn es sich Kritik anhören muss oder etwas zu erledigen hat, also wenn es zum Beispiel Zähneputzen, sich anziehen oder die Hausaufgaben machen muss. Mit der Zeit schaltet es auf Durchzug. Es hört im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr.

Bitte achte darauf, dass du mit deinem Kind nicht nur sprichst, wenn du was von ihm willst. Beachte: Reden auf Augenhöhe macht hier besonders Sinn! Dein Kind fühlt sich wohl und hört dir zu, wenn es weiß, dass du auch an ihm, seinen Bedürfnissen und Interessen teilhaben möchtest.

Jetzt kostenlos

48 Mutmachsätze für mehr Freude beim Lernen

Machst du dir schon am Wochenende Sorgen um die nächste Woche? Graut deinem Kind jeden Tag vor seinen Hausaufgaben?

Deine 3 Wege für mehr Aufmerksamkeit von deinem Kind

Weg #1: Direkt ansprechen

Oft werden Anliegen von Eltern so nebenbei vorgebracht, vielleicht sogar mit abgewandtem Körper. Beispiele: beim Kramen im Kleiderkasten, beim Tischabwischen oder beim Wickeln des Geschwisterchens. So ist es schwierig für Kinder, das volle Ausmaß der Botschaft zu verstehen bzw. die Wichtigkeit einzuschätzen.

➜ Sprich dein Kind direkt an: Stelle Augenkontakt her, sprich mit ihm auf Augenhöhe, bringe dein Anliegen hervor. Halte dich dabei kurz und bringe zum Schluss kurz & bündig hervor, was du nun von ihm möchtest.

Weg #2: Gespräch vereinbaren

Du möchtest über ein Thema mit deinem Kind sprechen, dass länger dauert?

Vereinbart einen Zeitpunkt, zu dem ihr beide Zeit habt -> zum Beispiel, wenn es darum geht, den Lernpfad für den nächsten Test zu besprechen. Nehmt euch ausreichend Zeit dafür und setzt euch bei einer gemütlichen Tasse Tee zusammen.

Weg #3: Gespräch auf später verschieben

Du möchtest mit deinem Kind sprechen, es kann jedoch auch später stattfinden?

Wenn du bemerkst, dass dein Kind beschäftigt ist oder ihr kurz vor einem Streit steht, so verschiebe euer Gespräch auf später. Habt ihr beide Zeit und ist die Stimmung wieder abgekühlt, so redet ihr euch leichter.

So bekommst du die volle Aufmerksamkeit deines Kindes

Wie du dein Kind am besten motivierst:

Stell dir vor, dein Kind steht morgens voller Freude auf, ist glücklich, wenn es in der Schule seine Zeit verbringen darf und beginnt am Nachmittag selbständig mit seinen Hausaufgaben.

Glaubst du nicht? Tatsächlich ist das möglich! Lies nach, in diesem Beitrag, und du erfährst, wie: Dein Kind zu motivieren geht gar nicht? Macht nichts. Mit diesen 4 Tipps funktioniert es automatisch.

Aufmerksamkeit

Hole dir mehr Tipps auf Instagram:

Komm gerne auf Instagram vorbei. Dort findest du weitere Infos und Ideen mit Augenzwinkern und im Klartext -> Hier geht’s lang – *KLICK*.

Hey, ich bin Radha

Es tut mir im Herzen weh, wenn Kinder Unterstützung beim Lernen, Lesen und Schreiben benötigen, sie aber nicht bekommen können. Ich setze dort an, wo die Schule aufhört.

Lehrerinnen und Lehrer leisten Großartiges, doch bleibt für die persönliche Unterstützung einzelner Kinder oft keine Zeit. Hier komme ich ins Spiel und setze dort an, wo die Schule aufhört: Ich begleite Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg beim Lernen, Lesen und Schreiben außerhalb ihrer Klassenzimmer. Ich stärke Kinder und Jugendliche für eine Bildungslaufbahn mit Freude am Lernen.

Radha Angelika Kamath-Petters

Jetzt kostenlos!

48 Mutmachsätze für mehr Freude beim Lernen

Hole dir jetzt die insgesamt 48 Mutmachsätze, damit Lernen zuhause besser klappt. Auf 13 Seiten findest du die richtigen Worte, um dein Kind mit Leichtigkeit und Freude durch seinen Lernalltag zu begleiten.

Aufmerksamkeit

So kann ich dir helfen

Erfolgreich beim Lesen und Schreiben

Erfolgreich beim Schreiben und Lesen

Mit dem Starkmach-Programm unterstütze ich dein Kind dabei, weniger Fehler beim Schreiben und Lesen zu machen, sodass es wieder gestärkt und voller Freude zur Schule geht.

Lernen ist lernbar

Lernen ist lernbar

Mit Hilfe des Durchstart-Pakets zeige ich deinem Kind, wie es selbständig seine Aufgaben erledigt, um wieder mehr Freizeit genießen zu können und bessere Noten zu erzielen.